E-Commerce – 10 Trends für 2018

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23.07.2018

Wer Trends frühzeitig erkennt, kann sie für sich nutzen – wenn sie zum jeweiligen Onlineshop passen. Wir haben für Sie 10 topaktuelle Trends zusammengetragen. Ob die auch Ihren Shop noch weiter nach vorn bringen? Ob sie Ihre große Chance sind? Oder müssen Sie Ihr Business vielleicht neu ausrichten? Lesen Sie jetzt, mit welchen Trends Sie im E-Commerce in diesem Jahr auf alle Fälle rechnen sollten.

1. Megatrend Individualisierung

Bereits seit Jahren geht der Trend im Netz zu immer individuelleren Angeboten. Viele Shops schneidern schon ihre Erscheinung und dargebotene Highlights und Produktangebote genau auf den individuellen Kunden zu. Individualisierung statt Personalisierung heißt hier das Motto. Um einen Shop möglichst genau an den jeweiligen User anzupassen, kommen verschiedene Daten zum Einsatz. Aus Interessen und bisherigen Käufen sowie der Voraussage künftiger Kaufentscheidungen entstehen individuelle Angebote. Einige Shops gehen aber auch noch weiter und fragen beim Anlegen eines Profils Daten wie Interessen, Hobbys, Lieblingsmarken und andere Informationen ab, um sich perfekt anzupassen. Neuestes Feature dieses Trends: Atomic Design. Mit diesem Baukastensystem entstehen sogar individuelle Landingpages, die bei jedem User anders aussehen können.
Potential des Trends: Hoch! Hier kann sich Ihr Kunde zu Hause fühlen.

 

2. Augumented Reality oder AR

Hier tauchen Ihre Kunden in eine manchmal fast fotorealistische Welt ein. Im virtuellen Raum können sie Kleidung anprobieren, Geräte ausprobieren, Möbel platzieren und vieles mehr. Mit diesem Trend lösen Onlineshops ein eigenes Manko: Der Kunde möchte an- und ausprobieren, bevor er etwas kauft. Das wird mit dieser Technologie möglich. Das kann die Kaufraten steigern und senkt vielleicht auch die in manchen Branchen hohen Rücksendequoten.
Potential des Trends: Hoch – aber noch steckt er in den Kinderschuhen.

 

3. Künstliche Intelligenz oder KI

KI ist ein Megatrend, der sich immer weiter durch viele Bereiche zieht. Bei Onlineshops kommt er beispielsweise in der Voice Search zum Einsatz. Das hat Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Inzwischen zeigt sich nämlich: User suchen bei der Voice Search deutlich umgangssprachlicher. Die Folge: Neue Keywords kommen zum Tragen und die Suchphrasen werden länger. Mit der KI sagt der Onlinehandel außerdem Fake-Bewertungen den Kampf an. Sie erkennt falsche Produktbewertungen deutlich zuverlässiger und filtert sie aus echten Rezensionen heraus. Kundenmeinungen zu Produkten werden so wieder glaubhafter.
Potential des Trends: Er stützt das Vertrauen der User, macht künftig wohl aber im SEO auch mehr Arbeit.

 

4. Omnichannel

Der Onlineshop als Konkurrenz zum stationären Ladengeschäft? Das war einmal. Immer öfter betreiben auch stationäre Geschäfte eine „Online-Filiale“. Nicht immer aber sind das klassische Onlineshops. Vor allem „Click & Collect“ wird immer beliebter. Dabei geht der Kunde ganz bequem zu Hause zu jeder Uhrzeit durch das (virtuelle) Geschäft. Stellt seinen Einkauf zusammen – den er später bequem fertig gepackt im Laden abholen kann. Das spart Versandkosten und unterstützt lokale Händler. Eine andere Formen des Omnichannels sind beispielsweise Showrooms, durch die der Kunde spazieren kann.
Potential des Trends: Hoch für den stationären Handel. So verpasst er den Anschluss an den virtuellen Markt nicht.

 

5. Contextual Commerce

Oh, was für ein schönes Kleid! In welchem Online Shop gibt es das denn? Dieses Problem erledigt sich für Kunden mit Contextual Commerce. Hier werden Kauf-Buttons direkt am Produkt angebracht – wo auch immer es sich befindet. Der User muss den Onlineshop dafür nicht besuchen.
Potenzial des Trends: Hoch! Er steigert die Kundenzufriedenheit und fördert mit der Erleichterung von Impulskäufen den Umsatz.

 

6. Werbeplattform Amazon

Heute kommt kaum ein Händler noch an dem Online-Riesen vorbei. Ein rasantes Wachstum legt gerade die Online-Advertising-Plattform des Kommerzgiganten hin. Nach Facebook und der Suchmaschine Google liegt sie bereits auf Platz 3 – und wird für Onlineshops damit zum Game Changer.
Potenzial des Trends: Kritisch. Die Reichweite ist toll, aber der Konkurrenzkampf wird immer härter – und teurer. Hier rechnen sich nur maßgeschneiderte, sehr durchdachte Kampagnen.

 

7. Visuelle Suche und Foto-Shopping

Die Beliebtheit von Plattformen wie Pinterest und Instagram ist ungebrochen. Mit dem Trend zum Bild rücken auch die visuelle Suche und Foto-Shopping immer mehr in den Vordergrund. Der User möchte kaufen, was er gerade sieht? Dieser Trend macht ihm die Suche nach dem gewünschten Produkt einfacher und komfortabler. Vor allem Pinterest entwickelt in diesem Bereich aktuell neue Technologien.
Potenzial des Trends: Nix für 2018. Noch fehlt hier die Technologie, um dem User diesen Trend komfortabel zu erschließen. Aber merken sollten Sie ihn sich, denn er wächst und wird in den kommenden Jahren stark an Bedeutung gewinnen.

 

8. Optimierung für mobile Endgeräte

Optimierung für Mobile ist doch schon ein alter Hut, oder? Im Gegenteil: Sie gehört zu den stärksten Trends dieses Jahres und bleibt eine der wichtigsten Herausforderungen für Onlineshops. Nur so können Sie im Kampf um Kunden bestehen, die immer öfter mit Tablet oder Smartphone shoppen.
Potenzial des Trends: Kritisch. Wer diesen Trend verschläft, riskiert den geschäftlichen Erfolg.

 

9. Optimierte Ladegeschwindigkeit

Jede Millisekunde kostet User – und Kunden. Das ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Die Ladegeschwindigkeit ist für Onlineshops also ein wichtiger Erfolgsfaktor, denn der Kunde wartet nicht gern. Inhalte sollten deshalb quasi sofort laden – egal ob am PC oder am mobilen Endgerät. Eine Technologie von Google, die Shops dabei hilft: Accelerated Mobile Pages (AMP). Dieses Rahmenwerk muss dann nur noch vom Shop mit Inhalt gefüllt werden. So lädt die Seite schneller und erhöht dadurch den Userkomfort. Außerdem gibt die Nutzung dieser Technologie noch einen Push in den organischen Suchergebnissen von Google. Wer es nutzt, steigt nach oben.
Potenzial des Trends: Hoch. Aktuell etabliert sich diese Technologie gerade erst. Wer jetzt einsteigt, kann das in bare Münze umwandeln. Vorbei kommen Sie an diesem Trend dauerhaft nämlich wohl sowieso kaum.

 

10. Alleinstellungsmerkmal

Das Angebot im Netz wächst. Der User wird täglich mit zahllosen Shops und Werbeanzeigen konfrontiert. Hier aufzufallen und durch ein Alleinstellungsmerkmal zu überzeugen, wird nicht nur immer schwieriger, sondern auch immer wichtiger. Ist es ein einzigartiges Produkt? Ein Service, den nur Sie bieten? Ein Feature oder Image, das es kein zweites Mal gibt? Im Netz tobt der Kampf um die Aufmerksamkeit des Kunden nicht nur über den Preis. Also seien Sie einzigartig!
Potential des Trends: Kritisch. Wer sich hier nicht klar und mit einem überzeugenden Unique Selling Point positioniert, kann ganz leicht übersehen werden – und untergehen. Also schleifen Sie Ihr Profil!

Und? Sind Sie gewappnet für die zukunftsweisenden Trends im Onlinehandel? Wir stehen Ihnen als Webagentur bei Fragen gerne zur Seite und unterstützen Sie in Ihrem Anliegen.

 

In diesem Sinne, herzlichst Ihr
Mirza M. Oezoglu